Nicht nur reden, sondern anpacken

Alexandra Beyer Alexandra Beyer führte ihr abgeschlossenes Studium der Politologie, der Germanistik und der Geschichts-wissenschaften ins Lehramt und an das staatliche Schulamt Stuttgart als pädagogische Beraterin.

Projekte lassen sich nicht realisieren, wenn man immer nur lange darüber redet. Schließlich hat jeder Tag nur 24 Stunden. Anpacken, machen und neuen Dingen gegenüber stets offen zu sein, muss deshalb die Devise lauten. Eine Devise, die Alexandra Beyer pflegt. Gerade deshalb gelingt es ihr, sich neben ihrer pädagogischen Tätigkeit, Familie und Haushalt noch ehrenamtlich und aktiv für die von Jürgen Klinsmann gegründete Stiftung Agapedia zu engagieren. Eine Aufgabe, der sie sich aber selbstverständlich auch deshalb widmen kann, weil ihre Eltern die Kinder mitbetreuen und einspringen, wenn Not am Mann ist.

Erfolgreiche Versteigerung für einen guten Zweck Stichwort Agapedia: Diese Stiftung nimmt sich verlassener und verwaister Kinder in Rumänien, Moldawien, Bulgarien sowie Deutschland an und hat in diesen Ländern bereits zahlreiche Projekte initiiert. Alexandra Beyer kümmert sich vornehmlich um die Projekte in Rumänien und Bulgarien, um verlassene Kleinkinder und Säuglinge sowie um Waisenkinder. Ein Engagement, das sie auch deshalb so intensiv betreibt, weil Jürgen Klinsmann alle Verwaltungskosten selbst trägt. Somit kommt jeder Spendeneuro in voller Höhe diesen Kindern zugute.

Angefangen bei Kinderkleidersammlungen über das aktive Eintreiben von Spenden, zum Beispiel bei Golfturnieren oder anderen Sportevents, bis hin zur Organisation eigener Veranstaltungen, ist es ihr ein Anliegen, diesen Kindern sowohl mit eigener Tatkraft, als auch über Spenden zu helfen. Dabei scheut sie keine Mühe – sei es, dass sie versucht, Kinder, die in Moldawien nicht operiert werden können, nach Deutschland zu holen oder auch für Einzelschicksale möglichst schnell Geld und Unterstützung für Notfälle zusammenzutrommeln. Also etwa für den Fall, dass ein Kind in Moldawien oder Rumänien sehr schnell operiert werden muss.

Ihr wichtigster Leitsatz im Leben ist es, sich immer wieder bewusst zu machen, wie gut es uns allen in Deutschland eigentlich geht. Sie selbst hatte im Leben viel Glück, wurde in einem stabilen Umfeld geboren und konnte sich beschützt und ohne materielle Not entfalten. Dasselbe gilt auch für ihre beiden Töchter Ann-Kathrin und Isabelle, die ebenfalls in sozialer Geborgenheit, mit viel Liebe und Fürsorge aufwachsen dürfen. "Für mich ist es eine innere Pficht, etwas von dem Guten abzugeben, das ich selbst im Leben erhalten habe", sagt Alexandra Beyer.


"Mit einer Kindheit voller liebe
kann man ein halbes Leben hindurch
die halbe Welt aushalten"

Jean Paul